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Hasper Ü45 „Rookies“ sichern sich direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2019

Ein bunter, aber „größentechnisch“ sehr kleiner „Haufen“ machte sich am frühen Samstag morgen auf ins schöne Georgsmarienhütte. Mit nur einem etatmäßigen Centerspieler (Pille) sollte es dennoch ein erfolgreiches Wochenende werden. Letztlich kann man festhalten – es war ein bisschen mehr, aber auch deutlich weniger drin… so dass man mit dem erreichten 7. Platz von 16 Teams absolut zufrieden sein kann.
 
Vorrunde:
In einer engen Gruppe entschied ein glücklicher – und nicht erwarteter – Dreier-Vergleich mit dem Gastgeber TV Georgsmarienhütte und TSV Ansbach über den Einzug in die Finalrunde. Damit war das Ticket für die nächste Deutsche Meisterschaft 2019 bereits gebucht, und erste Feierlichkeiten konnten schon am frühen Nachmittag beginnen.

TV Georgsmarienhütte – SV Haspe 70 43:37 

Die Hasper starteten mit einem verfehlten „Dreierhagel“ in das Turnier, so dass die Gastgeber durch konsequentes Centerspiel einen ersten kleineren Vorsprung erspielen konnten. Langsam kam Pillé jedoch am Brett ins Rollen, und es entwickelte sich ein enges Spiel. Die zweite Halbzeit war geprägt durch eine eher kuriose Regelauslegung, und plötzlich führte der GVM mit 15 Punkten. Drei späte und wilde Dreier verkürzten das Ergebnis auf „Minus 6“, was später noch größere Bedeutung haben sollte.

TSV Ansbach – SV Haspe 70 21:34 (13:22)

Sehr konzentriert begann das zweite Vorrundenspiel durch unsere alten Herren. In diesem Spiel fielen die „Dreier“ und lediglich der starke Center aus Ansbach bäumte sich gegen die drohende Niederlage. Doch schon zur Halbzeit war die Partie quasi vorentschieden, und unser Team kam auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr in Gefahr. Geduldig wurde zudem die Zone der Bayern ausgespielt und der Sieg mit 13 Punkte sicher eingefahren.

UBC Münster – SV Haspe 70 48:29 (22:13)

Im Rechenspiel war man sich sicher, dass nur ein Sieg gegen die körperlich absolut überlegene Mannschaft aus Münster für ein „Weiterkommen“ reichen sollte. Münster spielte jedoch konsequent die Vorteile auf den großen Positionen aus, und hatte bereits zur Halbzeit das Spiel im Griff. Bis zur 14. Minute ging dann nochmals ein Ruck durchs Team und der Rückstand wurde auf vier Punkte verkürzt (21:25), eher ein 10:2 Lauf der Münsteraner die Partie endgültig entschied. Freudige Kunde erreichte die 70’er dann nach dem Spiel – durch den 7-Punkte Sieg der Ansbacher gegen Georgsmarienhütte war man überraschend doch für die Finalrunde qualifiziert.

Zwischenrunde – Viertelfinale:

SV Haspe 70 – BG Köln 32:35 (12:19)

Für das noch am Samstag stattfindende Viertelfinale gegen die BG Köln mobilisierten die „angeschlagenen“ alten Männer nochmals alle Körner. Erneut startete man durchwachsen ins Spiel, kassierte unnötige Fastbreaks und lag in der 5. Spielminute bereits mit 11 Punkten hinten (4:15). Jetzt wurde aber endlich Basketball gespielt und der Rückstand Punkt um Punkt verkürzt. In der 19. Spielminute dann der umjubelte Ausgleich durch einen Dreier von Willi und die Kölner wackelten eine Minute vor Schluss gewaltig. Ein weiter Ballgewinn von Jörg brachte die Chance zur Führung, leider fiel hier dann der freie Wurf nicht. Köln ging dann durch zwei umstrittene Freiwürfe erneut in Führung und die Hasper konnten leider nicht mehr antworten, so dass die Kölner ins Halbfinale einzogen.

Platzierungsrunde – Spiel um Platz 5 bis 8:

ART Düsseldorf – SV Haspe 70 41:31 

Die dezimierten Eversbüsche starteten sehr wach ins Spiel und trotzten der erneut körperlichen Überlegenheit der Rheinländer bis spät in der zweiten Halbzeit. Schöne Spielzüge wechselten sich mit sicheren Distanzwürfen, so dass man bis fünf Minuten vor dem Ende stets in Schlagdistanz war. Die Düsseldorfer zogen nun nochmals das Tempo an, und sicherten sich somit den Einzug ins Spiel um Platz 5.

SV Haspe 70 – VFK Boele Kabel 45:37 (24:22)

Das Hagener Stadtduell begann sehr ausgeglichen und wurde durch eine hohe Trefferquote von „Aussen“ zunächst dominiert (4 Dreier). Die Boeler stellten nun zügig auf Manndeckung um, und bekamen somit langsam Zugriff auf das Spiel. Nach quasi ausgeglichener erster Halbzeit, sollte ein weiterer Dreier-Regen von Oli, Jörg und Kai die finale Entscheidung für die Hasper bringen. Der 7. Platz war damit gesichert und die Hagener Stadtmeisterschaft ebenfalls zugunsten der 70’er entschieden.

Für die Hasper Ü45 spielten in Georgsmarienhütte: Michael Stecken, Jörg Schmidt, Oliver Appel, Markus Lück, Robin Lemke, Fritz Koop, Dirk Westhoff, Arno Rissmann, Kai Schulze, Charly Neumann

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