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Wasielewski-Brüder coachen die Herren I

Bisheriger Teammanager Martin folgt auf Terry Bryant, Michael ist Co-Trainer.

Langsam aber sicher nimmt der Kader der neuen Saison bei Basketball-Erstregionalligist SV Haspe 70 Form an. Für den bisherigen Coach Terry Bryant, der aus privaten Gründen nach Berlin wechselt, wird ein alter Bekannter die Rolle an der Seitenlinie übernehmen: Der bisherige Teammanager Martin Wasielewski übernimmt das Team als Headcoach, sein Bruder Michael unterstützt ihn als Co-Trainer.

„Wir waren mit zwei, drei Trainern im Gespräch. Allerdings war es immer schwierig, auf gemeinsame Nenner zu kommen“, erklärte Martin Wasielewski. So verfolgen die Hasper weiterhin das Konzept, vor allem auf heimische Nachwuchsspieler zu setzen. „Das ist nicht für jeden Trainer das Richtige, ich kann verstehen, dass sich viele mindestens zwei externe Profis wünschen“, sagte Wasielewski, ergänzte aber auch: „Das ist nicht das, wofür Haspe steht. Wir sind ein sehr familiärer, kleiner Verein.“ So war es für die Verantwortlichen der naheliegende Schritt, den Posten intern zu besetzen. Deshalb wird Wasielewski künftig nicht nur als Teammanager das Geschehen leiten, sondern auch wieder als Headcoach einsteigen. „Ich hätte mir gewünscht, dass ein Externer kommt. Aber es hat nicht gepasst und dann habe ich gesagt: Okay, ich mache es.“

Besonders wichtig ist für ihn dabei die Bindung zwischen Verein und Trainer: „Wenn die Mannschaft mit mir absteigen sollte, dann wäre das schade und ärgerlich, würde aber nicht unser Konzept in Gefahr bringen. Wir würden weiterhin auf die Jugend setzen und versuchen, aus unserem kleinen Budget das Beste zu machen“, betont Wasielewski: „Externe Trainer hingegen setzen sich sehr dem Erfolgsdruck aus und verfolgen dabei nicht immer unsere Denkweise.“

Unterstützt wird er dabei künftig von Michael Wasielewski, der seine Spieler-Karriere beendet hat und zusätzlich zum Regionalliga-Team künftig auch für die U12 / U14 Mannschaften der Hasper sowie weiterhin für die Jugendkoordination verantwortlich sein wird. Viel wird sich für die Brüder somit auch nicht ändern, wie Martin Wasielewski bestätigt: „Ich hatte das Ganze mit meiner Frau abgesprochen und die sagte ebenfalls: Du bist doch sowieso bei so gut wie jedem Training, dann kannst du auch den Trainer machen.“

Spitale, Luchterhandt, Bambullis und Braun

Einige Spielern konnte Martin Wasielewski, der zuletzt vor sieben Jahren in der Regionalliga coachte, bereits vom Bleiben überzeugen: „Alessandro Spitale, Oscar Luchterhandt, Luca Bambullis und Marco Braun haben uns schon die feste Zusage gegeben“, freut sich der Trainer. Und auch mit Kapitän Thorben Paulsen verliefen die Gespräche bisher positiv: „Wir müssen nach seiner Verletzung schauen, wann er voll und ganz zurückkehren kann, aber auch bei ihm bin ich optimistisch.“ Ungewiss ist hingegen, ob Topscorer Jeremy Lewis gehalten werden kann. „Er hat eine klasse Saison gespielt. Dann kommen natürlich auch die Angebote von größeren Vereinen. Aktuell sondiert Jeremy noch die Angebote, aber er wird sich bald entscheiden“, hofft Wasielewski auf einen Verbleib des Aufbauspielers.

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