LOCO Ü40 – westdeutscher Meister – Mission: “Last Dance”?

Ein Sonntag der erfolgreicher für die “LOCO Ü40” hätte nicht sein können – dabei standen die Vorzeichen nicht wirklich gut für die westdeutsche Meisterschaft 2026 in Paderborn.

Nach der “guten” Vorrunde im vergangenen Jahr mit Siegen gegen Südwest Köln und TG Düsseldorf stand am Sonntag die Endrunde mit den qualifizierten Teilnehmern MSG Paderborn und MSG Recklinghausen auf dem Programm. Einige Hiobsbotschaften erreichten das Team dann am Samstag Nachmittag – Nils und Florian doch nicht dabei, Benny mit maladen Knie, so dass lediglich eine Rumpftruppe von sieben aktiven aber angeschlagenen Spielern den weiten Weg nach Ostwestfalen antreten konnte.

LOCO-EXPRESS Ü40 – MSG Paderborn/Salzkotten 51:50 (18:14, 15:9, 12:14, 6:13)

Das vorweg genommene Endspiel war rückwirkend dann direkt morgens um 10.00 Uhr gegen die “altbekannten” Freunde aus Paderborn angesetzt.

Nach durchwachsenen Beginn (6:12) und bereits vier geschluckten Dreipunktewürfen bis zur 5. Spielminute, zündeten die LOCOs langsam den Turbo und beendeten das erste Viertel mit einem 12:2 Lauf. Auch im zweiten Viertel blieben die Hasper mehr als stabil – und gingen so mit einem recht komfortablen 10 Punkte Vorsprung in die Halbzeitpause. Leider wurde der Start in die zweite Halbzeit dann komplett verschlafen, das Resultat daraus – eine 0:10 Serie und ein offenes Spiel. Wer gedacht hatte, das Spiel würde nun kippen, sah sich getäuscht, die LOCOs konterten zum Viertelende ihrerseits mit einem 8:0 Lauf, so dass es vor dem letzten Viertel eigentlich recht gut aussah. Paderborn verkürzt bis zur 36. Minute bis auf zwei Punkte (47:45) und das Spiel steht auf Messers Schneide. Vier Freiwürfe von Maschine und Markus lassen die Eversbüsche weiterhin eine knappe Führung behaupten (+1), während in den letzten 1,5 Spielminuten keines der beiden Teams mehr punkten kann. Der erste Sieg im Turnier war glücklich aber verdient auf der “Haben-Seite” verbucht, so konnte es weiter gehen.

LOCO-EXPRESS Ü40 – MSG Recklinghausen/Wulfen/Schalke 63:36 (18:9, 16:4, 14:11, 15:12)

Erneut ein schwacher Start (2:6) ins Spiel, aber danach mit einem viertelübergreifenden 22:3 Rausch wurden die Zeichen sehr früh auf Sieg gestellt. Bereits zur Halbzeit war das Spiel damit bei einer 21 Punkte Führung quasi vorentschieden und der Meister-Titel im “Sack” Die zweite Halbzeit war deshalb ein “austrudeln” und schonen der eigenen schwindenen Kräfte. 

Fazit: Die “glorreichen Sieben” konnten am Wochenende vollends überzeugen – “The Last Dance” bei der Ü40 könnte tatsächlich nochmals Realität werden! Schauen wir mal, in welcher Konstellation die Deutschen Meisterschaften im Mai im Norden der Republik angetreten werden können!

Punkte Ü40 EXPRESS: Benny (4/10), Fassou (2/12), Gio (8/11), Aras (6/6), Markus (10/9), Maschine (15/5), Matze (6/10) 

Über Robin Lemke

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