Krimi im U14.1 Spiel

U14.1 : TSVE Bielefeld 84:85
(22:24, 14:20, 26:18, 22:23)

Nach dem verschlafenen Start beim Auswärtsspiel in Soest war allen Spielern klar wie wichtig das erste Viertel ist. Man wollte nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Entsprechend besser starteten die Hasper in ihr zweites Heimspiel. Unterstützt von vielen Eltern gelang der U14.1 der erste Korb des Spiels. Nach diesem Erfolgserlebnis taten sich die 70er jedoch schwer. Es sollte bis zur 5. Minute dauern, ehe das Team richtig ins Rollen kamen. Mit viel Tempo und sicheren Abschlüssen erzielte man innerhalb der zweiten 5 Minuten des ersten Viertels 13 Punkte. Leider herrschte in der Defensive ein ums andere Mal das Chaos. Am Ende des ersten Abschnitts lagen die 70er zwar zurück, allerdings nur mit 2 Punkten.

Das zweite Viertel war geprägt von verdaddelten Bällen. Zwar verteidigten die Hasper nun etwas besser, verloren aber viele Bälle zu leicht wieder. Zudem packten die Jungs und Mädels beim Rebound nicht gut zu und erlaubten den Gästen so einige zweite und dritte Wurfchancen. Resultat dieses schwächeren zweiten Viertels war ein 8 Punkte Rückstand zur Pause.

Die Vorgaben für Halbzeit 2 waren eindeutig. Alle müssen aggressiver verteidigen und das Tempo muss hoch gehalten werden. Beide Vorgaben setzte das Team gut um. Die Ballführenden Spieler von Bielefeld wurden nun deutlich besser unter Druck gesetzt und auch die Passwege wurden etwas besser geschlossen. Niklas war in dieser Phase nicht von den Gegner zu stoppen und erzielte alleine im dritten Viertel 18 Punkte. Die Hasper kämpften sich Punkt für Punkt heran und schafften in der 29. Minute den Ausgleich, den sie direkt im folgenden Angriff in eine Führung verwandeln konnten. Beinahe hätten die Hasper diese Führung bis in die Viertelpause gerettet, versäumten es in den letzten Sekunden aber ihren Gegenspieler auszuboxen. Damit endete das dritte Viertel mit einem Gleichstand.

Der Start in das Schlussviertel gestaltete sich dann wieder etwas holprig. Die Hasper erkämpften sich zwar viele Ballgewinne, aber die darauffolgenden Fastbreaks wurden zu oft nicht erfolgreich abgeschlossen. Bis zur 35. Minute fingen sich die 70er dann wieder und erarbeiteten sich eine 75:69 Führung. Diese konnte bis zur 37. Minute und dem Stand von 78:77 verteidigt werden. Im Anschluss hatten die Gastgeber zwar weiter gute Abschlüsse, diese verfehlten allerdings alle ihr Ziel. Bielefeld nutze die Abschlussschwäche der Hasper und ging durch 8 schnelle Punkte mit 78:85 in Führung. Trotz des 7 Punkte Rückstandes in der 40. Minute gaben die 70er nicht auf. Der in der Auszeit vorgegebene Plan wurde sehr gut umgesetzt. Niklas bekam den Ball frei an der Dreipunktelinie und verwandelte den Dreier zum Stand von 81:85. Mit noch wenigen Sekunden auf der Uhr gelang den Haspern ein weiterer Ballgewinn. Der erste schnelle Abschluss verfehlte noch sein Ziel, doch der Offensivrebound landete beim Heimteam. Wieder war es Niklas, der an der Dreipunktelinie den Ball bekam. Erneut traf er den Dreier und wurde zudem beim Wurf gefoult….

Beim Stand von 84:85 und noch einer Sekunde zu Spielen gab es den entsprechenden Freiwurf. Dieser verfehlte sein Ziel, doch ein Spieler von Bielefeld war zu schnell beim Rebound, sodass der Wurf wiederholt wurde. Auch dieser verfehlte leider sein Ziel. Nach großem Kampf stand daher eine 84:85 Niederlage auf der Anzeigetafel.
Trotz der Neiderlage gab es viel Positives aus dem Spiel mitzunehmen.

Fazit:
– Die Freiwurfquote war mit 13 von 22 zwar schon besser als in Soest, jedoch immer noch nicht gut genug.
– Mit vernünftigem Warm-Up ist der Start in ein Spiel deutlich leichter.
– Um erfolgreich zu sein müssen die Hasper aggressiv verteidigen und das Tempo im Spiel hoch halten.
– Defensiv gibt es weiterhin einige Probleme bei der Zuordnung zum Gegenspieler.
– Wenn über das ganze Feld verteidigt werden soll, braucht man nicht erst zur Mittellinie zurücklaufen.

Punkte SV70:
Engin, Paula, Ferdi 5, Maja, Louisa, Aram 2, Lennis 22, Ayub 5, Youssef, Niklas 48, Berat, Lejs 2

Über Philipp Urban

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