Glanzloser Arbeitssieg in Solingen

TSG Sharks Solingen – SV Haspe 70 61:68 (36:33)

Auch das erste Auswärtsspiel der Saison konnte die u18 des SV Haspe 70 für sich entscheiden. Nach einem bescheidenen Start (10:7, 6.) legten die 70er defensiv einen Zahn zu und hielten die Gastgeber die restliche Zeit des ersten Viertels punktlos. Da sie selbst 13 Punkte erzielen konnten, lagen die Hasper mit 10:19 in Front. Doch danach spielten die Gäste ein wirklich extrem schwaches Viertel. Die Solinger punkteten immer wieder über ihren sehr kräftigen Center Selimovic (31 Punkte), der alleine in diesem Spielabschnitt 17 Punkte erzielen konnte und so lagen die Gäste nach einem Leistungseinbruch zum Pausenpfiff mit drei Punkten zurück. Nach einer etwas deutlicheren Halbzeitansprache kamen die 70er dann wesentlich aggressiver aus der Kabine und störten den Spielaufbau der Sharks oftmals erfolgreich. Immer wieder setzten die Hasper den gegnerischen Point Guard so unter Druck, dass dieser den Ball verlor und wandelten die Ballgewinne in einige leichte Punkte um. Auch gegen die Zonenverteidigung der Solinger griffen die 70er nun etwas geduldiger an und konnten so im dritten Spielabschnitt mit vier schön herausgespielten Dreiern glänzen. Zur Belohnung setzten sich die Gäste nach einem überzeugenden Viertel auf 49:60 ab. Im letzten Viertel war dann plötzlich von einem offensiven Rhythmus auf Seiten der Eversbüsche gar nichts mehr zu sehen. Ganze acht Punkte konnten die Gäste in den letzten zehn Minuten erzielen, doch auf der anderen Seite schafften es Julian Nowak und Martin Szemeitat endlich, den gegnerischen Topscorer Selimovic aus dem Spiel zu nehmen. Lediglich der zweite auffällige Solinger Scorer Färber trat jetzt offensiv für die Hausherren noch in Erscheinung, doch letztendlich brachten die 70er trotz einer phasenweise schwachen Vorstellung einen knappen Erfolg über die Ziellinie, der aber aufgrund der ausgeglicheneren Teamleistung nicht unverdient war. Während nämlich bei den Sharks drei Spieler zusammen 57 Punkte erzielten, verteilte sich die Scoringlast bei den 70ern auf mehreren Schultern. Nichtsdestotrotz müssen die Hasper daran arbeiten, über 40 Minuten konstant Basketball zu spielen, denn vor allem im zweiten und vierten Spielabschnitt blieben die 70er doch erheblich unter ihrem normalen Spielniveau.

SV 70: Micanovic (16), Thurn (1), Siewert (12), Priebe (10), Brecht (4), Strahl, Neubert, Kühl (5), Binke, Glavovic (10), Szemeitat (6), Nowak (6).

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