LOCO EXPRESS erneut Westdeutscher Meister Ü40

Mit 2 Siegen aus 2 Spielen sichern sich die LOCOs aus Haspe am Ende dann doch souverän die erneute Westdeutsche Meisterschaft in der Altersklasse Ü40. Die beiden sympathischen und spielstarken Mannschaften aus Düsseldorf und Paderborn/Salzkotten erwiesen sich hierbei, wie schon im vergangenen Jahr, als hochkarätige Gegnerschaft.

TG Düsseldorf/Alte Freunde Düsseldorf – SV Haspe 70 48:49 (13:8, 21:13, 4:13, 10:15)

Wohlmöglich der frühen Anpfiff-Zeit (10 Uhr) geschuldet, startete das vollbesetzte SV70-Team äußerst schläfrig in die Partie. Übereilte Aktionen in der Offensive gepaart mit fehlender Konsequenz im Abschluss sowie zahlreiche Ballverluste nutzen die lediglich zu acht angetretenen Gastgeber auch im zweiten Viertel weiter aus und konnten sich somit eine 13-Punkte-Führung zur Halbzeit (34:21) erspielen. Nach deutlicher Ansprache dann ein anderes Bild in Viertel Nr. 3, dass dank starker Verteidigung und schnellem Umschaltspiel mit 4:13 an den LOCO EXPRESS ging. Ein offener Schlagabtausch im letzten Spielabschnitt hielt die Düsseldorfer jedoch weiter im Spiel. Entscheidenden Anteil am denkbar knappen Sieg für die Eversbüsche hatte Routinier Benjamin Rust mit 7 Punkten (u.a. 1 Dreier) in der Crunchtime.

 

SV Haspe 70 – Paderborn/Salzkotten 58:23 (10:13, 13:4, 16:2, 19:4)

Auch mit dem Start in das zweite Spiel hatten die Hasper so Ihre Probleme. Nur bedingt erklärliche Parallelen zum knapp gewonnenen Match gegen Düsseldorf, sorgten für eine 3-Punkte Führung der routinierten Paderborner nach dem ersten Viertel. Im zweiten Spielabschnitt besann sich der LOCO EXPRESS dann auf die Wichtigkeit der Partie und ließ bis zur Halbzeit nur noch vier gegnerische Punkte zu. Nach der Pause kam dann neben der weiter konsequenten Verteidigung auch die Offensive der Eversbüsche ins Laufen. Mit 16:2 und 19:4 gingen Viertel drei und vier klar an das Team aus dem Hagener Westen. Am Ende war es eine deutlichere Leitungssteigerung mit starkem Teambasketball bei dem gleich drei LOCOs zweistellig punkteten.

Punkte LOCO EXPRESS:

Veit (10 vs. Düsseldorf/10 vs. Paderborn), Palopoli (8/11), Marscheider (6/3), Rust (7/DNP), Gieseck (6/-), Kol (4/6), Wasielewski, M. (5/2), Mlynarski (-/2), Bowser (3/2), Dauber (DNP/2), Wasielewski, M.-P. (-/5), Longerich (-/10), Friedrich (-/5)

Coach: Peter Kerpal

Fazit:

Die Konkurrenz im Basketball-Westen war auch in diesem Jahr wieder ein harter Brocken und hat dem LOCO EXPRESS alles abverlangt. Am Ende qualifizieren sich der amtierende deutsche Meister und die TG Düsseldorf für die diesjährige Endrunde am 08./09. Juni. Dort warten mit ehemaligen Nationalspielern gespickte Gegner wie der FC Bayern München (u.a. mit Jan Jagla und Steffen Hamann) oder auch der die BG Zehlendorf aus Berlin (u.a. mit Heiko Schaffartzik). Die Mission Titelverteidigung (es wäre Nr. 4 in Folge) verspricht demnach wieder hochklassigen Basketball!

Über Robin Lemke

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