Das war ganz schön knapp

RE Baskets Schwelm – SV Haspe 70 86:97 (50:45)

 

Wie bereits im Hinspiel erwiesen sich die Gastgeber als eine hohe Hürde, die die 70er erst nach einem furiosen Endspurt überwinden konnten. 

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste doch große Probleme mit den schnellen und athletischen Schwelmern, die immer wieder mit hohem Tempo das Brett attackierten und hochprozentig abschließen konnten. Falls die Hausherren dann doch einmal ihr Ziel verfehlten, konnten sie sich häufig den Offensivrebound sichern und waren dann im zweiten Versuch erfolgreich. So stand es nach 15 Minuten und einer nicht ausreichenden Defensivleistung auf Seiten der 70er schon 45:30 für die Schwelmer, ehe eine Umstellung der Defense und einige erfolgreiche Offensivaktionen die Gäste bis zur Pause wieder aufschließen ließ (50:45).

Nach der Halbzeit entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der sich beide Seiten nichts schenkten. Dabei lagen die Gastgeber bis zum Ende des dritten Viertels immer leicht in Front, ehe Oscar Luchterhandt beinahe mit der Sirene den Ausgleich für die 70er besorgen konnte (69:69). Nachdem Fabian Wolf anfangs des letzten Viertels sogar für die erste Führung der Hasper sorgte (69:71, 31.), schlugen die Schwelmer eiskalt zurück und erspielten sich durch zwei erfolgreiche Dreier und einen weiteren Korb wieder ein kleines Polster (77:71, 33.). Dieser Führung rannten die 70er bis vier Minuten vor Schluss hinterher (86:81), ehe sie innerhalb von 60 Sekunden durch Punkte des offensivstarken Oscar Luchterhandt und einen erfolgreichen Dreier von Florian Tomann wieder zum 86:86 ausgleichen konnten. Zwei schnelle Ballverluste der Hausherren  wandelten Michael Marscheider und Michael Wasieleweski in einfache Punkte um und ließ die Gäste mit 86:90 (38.) davonziehen. Die Schwelmer hatten nun große Probleme mit der Ganzfeldverteidigung der 70er und einen Ballverlust nach dem anderen, sodass die Gäste letztendlich durch einen finalen 15:0-Lauf doch noch einen Erfolg für sich verbuchen konnten.

 

Nach diesem Spiel bleibt festzuhalten, dass die 70er in der ersten Halbzeit defensiv nicht mit der erforderlichen Aggressivität zu Werke gingen und dementsprechend indiskutable 50 Gegenpunkte hinnehmen mussten. In der zweiten Halbzeit zeigten sie sich dort deutlich verbessert und zwangen die Gastgeber vor allem in der Crunchtime zu einer Vielzahl von Ballverlusten. Darüber hinaus waren die Hasper am anderen Ende des Feldes erneut recht treffsicher von der Dreierlinie (insgesamt 12 Dreier) und konnten so doch noch einen hart umkämpften Erfolg unter Dach und Fach bringen. Ein Wermutstropfen auf Seite der Gäste war das frühe Ausscheiden von Marcus Höhn, der bereits Anfang des zweiten Viertels mit einer Fußverletzung vom Feld musste und nicht mehr weiterspielen konnte.

 

SV 70: Urban, Wolf (11), Dennis (2), Luchterhandt (28), Tomann (19), Toptan (8), Wasielewski (11, gut), Marscheider (12), Höhn (6), Spitale.

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